Alles neigt sich dem Ende zu, nur die Wurst hat zwei. So ähnlich war das doch, oder. Prag war auf jeden Fall eine produktive Phase. Ich habe schon oft schnelle Hausarbeiten geschrieben und auch zwei auf einmal, aber noch nie, während ich tagtäglich auf Arbeit gehe. Man könnte meinen, die Geschäftigkeit hilft.
Heut morgen habe ich endlich Vaters Aufkleber mit in die Stadt genommen und schon 5 auf gut sichtbare Stellen verklebt. Es lebe das Erzgebirge und das UNESCO Programm. Mal sehn, wie lang die hängen bleiben und wie viele Menschen durch diese Form der Werbung ins Erzgebirge gelockt werden.
Sonst ist alles ok, bin sehr müde, meine Schleimhäute sind wieder gereizt, meine Arbeit wird nicht besser, ich habe endlich Daim gefunden, sodass ich bald einen Kuchen backen kann. Ich sehne mich nach meinem eigenen Bett, die Sprungfedern werden immer ungemütlicher. Ich hätte gern einen Pürierstab, oder wie auch immer man das schreibt und einen E-Mixer, aber bitte keinen i-Mixer, die kosten zu viel.
Kenn schennern Baam gibst wie n Vuglbeerbaam, do hul mor se rei, best wishes (i had scrambled brain for breakfast but I felt like writing anyways).
In diesem Blog werden alle meine Erlebnisse, außerdeutschen Entführungen in die Kultur des russischen Wodkas, Kleidungsstils, der Musik, Kunst und natürlich des Lernens, was zu Recht an aller letzter Stelle genannt wird, niedergeschrieben und katalogisiert. Angefügt und schlecht verfugt, mein Kurzaufenthalt in Prag, Tücken, Entzücken und eine völlige Abwesenheit von Mücken, hm, ich muss mich erst einschreiben.
Donnerstag, 19. September 2013
Freitag, 13. September 2013
Gedankenschweifen
Mit ist auf einem meiner gedanklichen Ausflüge eine Idee gekommen, die ich gern teilen wollte. Zu sagen: Wir schreiben das Jahr 2013 ist eigentlich völliger Blödsinn. Wann schreiben wir das denn schon noch. Richtiger und verständlicher wäre doch heutzutage: Wir tippen das Jahr 2013.
Und sonst gehts mir aber gut.
Und sonst gehts mir aber gut.
Dienstag, 3. September 2013
Reisebericht
Da dieser Blog nur einen interessierten Leser hat, sollte man auf dessen Meinung vermutlich auch eingehen. Wie sonst erhält man sich die Leserschaft.
Liebe Mutti:
Letzte Woche war ich während der Arbeitszeit in einer Kinderoper. Es war ein bisschen schön. Ich hatte mehr erwartet. Die Musik war nicht schlecht, die Handlung mehr oder weniger spannend, der Gesang Einiger grauerlich, die schauspielerische Leistung aber sehr gut. Vor Beginn konnten die Kinder durch Feentunnel über die Bühne gehen und sich hinter der Bühne alles anschauen. Sogar das Orchester und einige Sänger haben schon ca. 20 min. vor Beginn eine kleine, sich wiederholende Einführung in die Handlung gegeben, als Teil der Show und damit den Kinnings nicht langweilig wird. Hatte ich so noch nicht gesehen, war ne gute Idee, ich werd aber sicher nicht noch mal hingehen.
Samstag Vormittag habe ich saubergemacht. Ich habe mein Zimmer gewischt und unter dem Heizkörper Zigarettenstummel und ein Feuerzeug vom Vormieter gefunden. Das war nicht schön. Dann habe ich die Tür ausgehängt und die Scharniere mit Sonnenblumenöl eingerieben. Die läuft jetzt wieder wie geschmiert, ha ha.
Am Samstag Nachmittag waren wir im Zoo. Es war schön. Wir hatten ein bisschen schönes Wetter und auch ein paar Tropfen Regen. Der Zoo hier ist sehr groß und auch sehr schön gemacht. Die Tiere haben alle große, moderne Häuser und Wohnungen. Leider war vieles nicht zu sehen, weil der Zoo bei den Überschwemmungen in Prag viel Schaden genommen hat. Aber zum Glück liegt ein Großteil des Zoos auf einem Berg und dort war noch alles trocken. Wir mussten also auch unsere Beine anstrengen. Es gibt nicht so viele Tierhäuser wíe in Leipzig, aber dafür haben die Prager all die großen, aufregenden Tiere. Besonders gefallen haben mir die Flusspferde. Ich habe schon lange keine mehr gesehen. Sie haben viel im Wasser gespielt und weil man auch unterwasser etwas sehen konnte, war das ganz große Flusspferd einmal direkt vor uns mit seinem großen Maul und der borstigen Nase. Der Zoo hat 2 Giraffenfamilien, schöne Pinguine, allerlei Raubtiere, Eisbären und noch ganz viele andere tolle Tiere. Allerdings gab es im ganzen Gelände nicht sehr viele Eisstände. Ich habe am einzigen, den ich gesehen habe, ein Eis gegessen. Sonst stehen überall nur Automaten. Die Elefanten hatten gerade ein kleines, niedliches Jungtier, das viel im Dreck gespielt hat. So toll wie die Dressurnummer im Dresdner Zoo war es aber nicht.
Danach sind wir Pizza essen gegangen. Es war lecker. Während des Essens ist eine Kolonne von 17 Polizeifahrzeugen an uns vorbeigefahren mit viel Blaulicht. Da hat sich wohl irgendwo jemand eine Schießerei geliefert und der Sheriff musste eingreifen. Danach sind wir zurück in die Wohnung und haben uns noch ein bisschen unterhalten. Es war schön.
Am Sonntag habe wir lang geschlafen. Ich habe vormittags gelesen und nachmittags waren wir auf der Burg. Für mich, seit ich hier bin schon das zweite Mal, wird auch nicht das letzte sein. Die Kirche ist immer wieder imposant und immer wieder muss man Eintritt zahlen. Da es sehr kalt war, hatte meine Begleiterin keine Lust lang zu bleiben. Sie wollte schnell wieder heim und so haben wir nur das nötigste besucht. Ein kurzer Abstecher in die Gärten und ein Blick über das leicht gräuliche aber nicht gräuerliche Prag und daheim wollte wir gemeinsam kochen. Ich muss das Konzept irgendwann noch mal deutlich machen. Jeder hat seins gekocht, keiner hat so richtig zusammen gegessen, es war unbefriedigend. Da Brittany am Samstag abreist, werde ich Donnerstag Abend noch mal für alle was zu Essen machen, ich weiß nur noch nicht was. Aber so richtig mit allem Drum und Dran. Das wird bestimmt schön und lecker.
Liebe Mutti:
Letzte Woche war ich während der Arbeitszeit in einer Kinderoper. Es war ein bisschen schön. Ich hatte mehr erwartet. Die Musik war nicht schlecht, die Handlung mehr oder weniger spannend, der Gesang Einiger grauerlich, die schauspielerische Leistung aber sehr gut. Vor Beginn konnten die Kinder durch Feentunnel über die Bühne gehen und sich hinter der Bühne alles anschauen. Sogar das Orchester und einige Sänger haben schon ca. 20 min. vor Beginn eine kleine, sich wiederholende Einführung in die Handlung gegeben, als Teil der Show und damit den Kinnings nicht langweilig wird. Hatte ich so noch nicht gesehen, war ne gute Idee, ich werd aber sicher nicht noch mal hingehen.
Samstag Vormittag habe ich saubergemacht. Ich habe mein Zimmer gewischt und unter dem Heizkörper Zigarettenstummel und ein Feuerzeug vom Vormieter gefunden. Das war nicht schön. Dann habe ich die Tür ausgehängt und die Scharniere mit Sonnenblumenöl eingerieben. Die läuft jetzt wieder wie geschmiert, ha ha.
Am Samstag Nachmittag waren wir im Zoo. Es war schön. Wir hatten ein bisschen schönes Wetter und auch ein paar Tropfen Regen. Der Zoo hier ist sehr groß und auch sehr schön gemacht. Die Tiere haben alle große, moderne Häuser und Wohnungen. Leider war vieles nicht zu sehen, weil der Zoo bei den Überschwemmungen in Prag viel Schaden genommen hat. Aber zum Glück liegt ein Großteil des Zoos auf einem Berg und dort war noch alles trocken. Wir mussten also auch unsere Beine anstrengen. Es gibt nicht so viele Tierhäuser wíe in Leipzig, aber dafür haben die Prager all die großen, aufregenden Tiere. Besonders gefallen haben mir die Flusspferde. Ich habe schon lange keine mehr gesehen. Sie haben viel im Wasser gespielt und weil man auch unterwasser etwas sehen konnte, war das ganz große Flusspferd einmal direkt vor uns mit seinem großen Maul und der borstigen Nase. Der Zoo hat 2 Giraffenfamilien, schöne Pinguine, allerlei Raubtiere, Eisbären und noch ganz viele andere tolle Tiere. Allerdings gab es im ganzen Gelände nicht sehr viele Eisstände. Ich habe am einzigen, den ich gesehen habe, ein Eis gegessen. Sonst stehen überall nur Automaten. Die Elefanten hatten gerade ein kleines, niedliches Jungtier, das viel im Dreck gespielt hat. So toll wie die Dressurnummer im Dresdner Zoo war es aber nicht.
Danach sind wir Pizza essen gegangen. Es war lecker. Während des Essens ist eine Kolonne von 17 Polizeifahrzeugen an uns vorbeigefahren mit viel Blaulicht. Da hat sich wohl irgendwo jemand eine Schießerei geliefert und der Sheriff musste eingreifen. Danach sind wir zurück in die Wohnung und haben uns noch ein bisschen unterhalten. Es war schön.
Am Sonntag habe wir lang geschlafen. Ich habe vormittags gelesen und nachmittags waren wir auf der Burg. Für mich, seit ich hier bin schon das zweite Mal, wird auch nicht das letzte sein. Die Kirche ist immer wieder imposant und immer wieder muss man Eintritt zahlen. Da es sehr kalt war, hatte meine Begleiterin keine Lust lang zu bleiben. Sie wollte schnell wieder heim und so haben wir nur das nötigste besucht. Ein kurzer Abstecher in die Gärten und ein Blick über das leicht gräuliche aber nicht gräuerliche Prag und daheim wollte wir gemeinsam kochen. Ich muss das Konzept irgendwann noch mal deutlich machen. Jeder hat seins gekocht, keiner hat so richtig zusammen gegessen, es war unbefriedigend. Da Brittany am Samstag abreist, werde ich Donnerstag Abend noch mal für alle was zu Essen machen, ich weiß nur noch nicht was. Aber so richtig mit allem Drum und Dran. Das wird bestimmt schön und lecker.
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